Ein Eis geht immer: Leckere Nascherei an heißen Tagen

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Kinder und Erwachsene lieben Speiseeis – egal, ob in der Waffel, am Stiel oder im Becher. Einfach so zwischendurch oder als Nachtisch: Eis schmeckt immer. Doch was macht seinen Reiz aus?

Wer mag ein Eis?

Auf der ganzen Welt ist Eis einfach unwiderstehlich. Kinder freuen sich nicht nur im Sommer auf die eiskalte, kulinarische Erfrischung und Erwachsene können ebenfalls nicht Nein sagen.

Eis ist ein toller Nachtisch für den Kindergeburtstag und auch für andere Feiertage. Manchmal muss es gar kein spezieller Anlass sein: Ein Eis schmeckt am Nachmittag, weil die Sonne gerade scheint, oder dient als kleiner Trost, wenn einmal etwas schief gegangen ist.

In Deutschland gönnt man sich nur zu gerne ein Eis: Die Statistik sagt, dass der Pro-Kopf-Verbrauch im letzten Jahr bei 7,6 Liter lag. Das sind 110 Eiskugeln im Durchschnitt. Neben den Verkaufszahlen gibt es noch weitere Statistiken zu den Eis-Gewohnheiten der Deutschen. Im Jahr 2014 wurde beispielsweise eine Umfrage gestellt, ob das Eis lieber geschleckt oder gelöffelt wird.

Die Ergebnisse sehen folgendermaßen aus:

  • 38 % der Umfrageteilnehmer „schlecken“ das Eis,
  • 21 % löffeln ihr Eis,
  • 18 % „beißen“ das Eis,
  • 5 % „wühlen“ im Eis, wobei sie es zu einer cremigen Substanz verrühren.
Kinder und Erwachsene lieben Speiseeis – egal, ob in der Waffel, am Stiel oder im Becher. Einfach so zwischendurch oder als Nachtisch: Eis schmeckt immer. Doch was macht seinen Reiz aus? (#01)

Kinder und Erwachsene lieben Speiseeis – egal, ob in der Waffel, am Stiel oder im Becher. Einfach so zwischendurch oder als Nachtisch: Eis schmeckt immer. Doch was macht seinen Reiz aus? (#01)

Was macht das Eis so lecker?

Für den Geschmack vom Eis sind natürlich die guten Zutaten verantwortlich. Beim Milcheis sind die Grundzutaten nicht nur Milch, sondern oft auch Sahne und Butter. Hinzu kommen noch Zucker oder anderer Süßstoff sowie Gewürze, Früchte, Schokolade, Nüsse oder andere aromatische Inhaltsstoffe.

Wenn die Kinder gesund essen sollen, ist es wichtig, beim Eis eine Vorauswahl zu treffen. Zu viel Zucker kann die Zähne schädigen und zu viel Fett kann leider schon bei kleinen Kindern ansetzen. Trotzdem sollen die Kinder natürlich ihr Eis genießen dürfen.

Anders als bei Sahneeis, das um die 200 Kalorien hat, sind im Milcheis nur etwa 140 Kalorien in einer Kugel enthalten. Zudem liefert das Milcheis noch eine kleine Portion Kalzium. Bei Eis am Stiel muss man aufpassen: Einige Sorten sind sehr fett und süß, auch wenn man es dem Eis nicht immer ansieht. Darin können sich also wahre Kalorienbomben verstecken. Krokant, Nussstücken und ein Schokoüberzug erhöhen ebenfalls den Anteil der Fettkalorien.

Im Gegensatz zu Milch- und Sahneeis hat Wassereis nur zwischen 50 und 80 Kalorien. Dieser Wert gilt auch für Sorbet-Eis. (#02)

Im Gegensatz zu Milch- und Sahneeis hat Wassereis nur zwischen 50 und 80 Kalorien. Dieser Wert gilt auch für Sorbet-Eis. (#02)

Wassereis und Sorbet: Die kalorienarme Lösung

Im Gegensatz zu Milch- und Sahneeis hat Wassereis nur zwischen 50 und 80 Kalorien. Dieser Wert gilt auch für Sorbet-Eis. Bei einem Kindergeburtstag macht es besonders viel Spaß, Wassereis in verschiedenen Farben zu verteilen: Da darf jeder noch einmal zugreifen, wenn das erste Eis „weggeflutscht“ ist.

Bei einem Wassereis oder Fruchteis gibt es noch einen Vorteil: Auch die Kinder mit einer Laktoseunverträglichkeit brauchen nicht darauf zu verzichten. Zudem sind im Wassereis keine empfindlichen Zutaten enthalten, die verderben könnten. Keime und Salmonellen braucht man also nicht zu befürchten.

Ein Blick in die Eis-Geschichte

Laut dem jetzigen Stand der Forschung wurde das Eis etwa um 3000 vor Christus erfunden, und zwar in China. Die Geschichte des Eis beginnt mit einer Mischung aus Schnee, Wasser, Milch und Früchten. Marco Polo brachte das Rezept für Eis im späten 13. Jahrhundert von einer seiner Chinareisen mit nach Italien. Es war die Grundlage für das Speiseeis von heute und wurde in den folgenden Jahrhunderten immer weiter verfeinert. Schon bald wurde das Eis aus Italien als Spezialität anerkannt.

Die ersten schriftlich festgehaltenen Rezepte von Eis stammen aus dem 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden schon besondere Aromen hinzugefügt, beispielsweise Schokolade oder Rosenwasser. Im Jahr 1775 veröffentlichte Filippo Baldini aus Neapel das erste Werk über die spezielle Handwerkskunst der Eisproduktion.

Wenn die Kinder gesund essen sollen, ist es wichtig, beim Eis eine Vorauswahl zu treffen. Zu viel Zucker kann die Zähne schädigen und zu viel Fett kann leider schon bei kleinen Kindern ansetzen. Trotzdem sollen die Kinder natürlich ihr Eis genießen dürfen. (#03)

Wenn die Kinder gesund essen sollen, ist es wichtig, beim Eis eine Vorauswahl zu treffen. Zu viel Zucker kann die Zähne schädigen und zu viel Fett kann leider schon bei kleinen Kindern ansetzen. Trotzdem sollen die Kinder natürlich ihr Eis genießen dürfen. (#03)

Weitere historische Meilensteine

In den folgenden Epochen kam es zu ständigen Verbesserungen der Rezepturen, außerdem wurde das Eis in immer mehr Regionen bekannt. Das hingt einerseits mit der stärkeren Vermarktung zusammen, andererseits mit den neuen Geräten, die bei der Herstellung verwendet wurden.

  • Das erste Eisgeschäft, das den heutigen Eisdielen ähnelt, wurde im 18. Jahrhundert in Paris von einem Italiener betrieben.
  • In den USA erfand man im 19. Jahrhundert die Eismaschine. Auch die aktuellen Maschinen orientieren sich prinzipiell an diesem Vorläufer, auch wenn sich die Funktionsweise verfeinert hat.
  • Im Jahr 1851 kam es in Baltimore zur Gründung der ersten Speiseeisfabrik.
  • In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfand Carl von Linde die Kältemaschine. Mit diesem Kühlbehälter konnte das Speiseeis gelagert werden und entwickelte sich zu einer massentauglichen Ware.
  • 1903 erfand Harry Bust das Eis am Stiel.
  • In den 1930er Jahren wurde in den USA das Softeis erfunden. 1948 befasste sich ein britisches Forscherteam mit den speziellen Rezepturen von Softeis.
Die Eis-Hauptstadt von Deutschland ist eindeutig Berlin: Hier gibt es über 500 Eisdielen, sodass einem die Wahl schwer fällt. In Berlin befindet sich auch eine der besten Eisdielen Deutschlands, das Cafe e Gelato am Potsdamer Platz. (#04)

Die Eis-Hauptstadt von Deutschland ist eindeutig Berlin: Hier gibt es über 500 Eisdielen, sodass einem die Wahl schwer fällt. In Berlin befindet sich auch eine der besten Eisdielen Deutschlands, das Cafe e Gelato am Potsdamer Platz. (#04)

Eisdielen in Deutschland locken an jeder Ecke

Rund 9000 Eisdielen bieten in Deutschland alle möglichen Eissorten an. Laut Statistik stellen ca. 3300 dieser Eisdielen ihr Speiseeis selbst her. Ein kleiner Vergleich: Von den Eisdielen in Italien produzieren etwa 55 % ihre eigenen Eissorten selbst. Doch auch die Qualität der deutschen Eisdielen überzeugt: Das zeigen die vielen zufriedenen Kunden, die gerne wieder kommen.

Die Eis-Hauptstadt von Deutschland ist eindeutig Berlin: Hier gibt es über 500 Eisdielen, sodass einem die Wahl schwer fällt. In Berlin befindet sich auch eine der besten Eisdielen Deutschlands, das Cafe e Gelato am Potsdamer Platz. Auch in Bayern, im Ruhrgebiet und im Rheinland ist das Angebot sehr groß und vielfältig. Wenn man seinen Nachwuchs aus der Schule abholt, führt fast kein Weg an der Eisdiele vorbei. Wie wäre es mit einer einer Kugel Eis in der Waffel? Nicht alle Kinder lassen sich mit dem Versprechen abspeisen, dass sie nach dem Mittagessen ein Eis aus der Tiefkühltruhe bekommen.

Ein Blick auf die Verkaufszahlen zeigt, jedoch, dass die Deutschen bevorzugt im Supermarkt Eis einkaufen und es zuhause im Gefrierfach lagern, bis es verzehrt wird. (#05)

Ein Blick auf die Verkaufszahlen zeigt, jedoch, dass die Deutschen bevorzugt im Supermarkt Eis einkaufen und es zuhause im Gefrierfach lagern, bis es verzehrt wird. (#05)

Ein spontanes Eis aus der Eisdiele: Oder doch lieber aus dem Eisschrank?

Beim Gang durch die Stadt lassen sich viele Kinder mit einem Eis beruhigen. Da darf es auch das Softeis sein, wenn man sicher ist, dass am Eisstand die Hygienevorschriften eingehalten werden. Bei einer Eisdiele mit normalem Milchspeiseeis und Fruchteis haben die meisten Eltern jedoch ein besseres Gefühl, denn hier ist die Gefahr von Keimen weniger groß.

Ein Blick auf die Verkaufszahlen zeigt, jedoch, dass die Deutschen bevorzugt im Supermarkt Eis einkaufen und es zuhause im Gefrierfach lagern, bis es verzehrt wird. Wenn eine große Tiefkühltruhe im Haus ist, kann man sich gleich mehrere Sorten auf Vorrat anschaffen, sodass jeder die freie Wahl hat, wenn es heißt: Mag jemand ein Eis?

Zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen gehören die Klassiker Schokolade und Vanille. Auch Erdbeere und Haselnuss reihen sich bei den Favoriten ein. Danach wird es allmählich exotisch. (#06)

Zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen gehören die Klassiker Schokolade und Vanille. Auch Erdbeere und Haselnuss reihen sich bei den Favoriten ein. Danach wird es allmählich exotisch. (#06)

Die Lieblingssorten der Deutschen

Zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen gehören die Klassiker Schokolade und Vanille. Auch Erdbeere und Haselnuss reihen sich bei den Favoriten ein. Danach wird es allmählich exotisch. Der experimentelle Trend bei der Eisherstellung lässt kaum noch Wünsche offen. Zur süßen Schokolade kommt ein Hauch von Chili, Erdbeere und Balsamico verschmelzen auf der Zunge zu einem interessanten Geschmack und Pfirsich wird mit Lavendel aromatisiert.

Die fantasiereichen Kreationen laden zum Probieren ein, womit viele Eisdielen direkt Werbung machen. Einige Anbieter haben sich auf außergewöhnliche Eiskreationen spezialisiert. Einige dieser Eissorten sind nur für Erwachsene geeignet, da sie Alkohol enthalten. Für Kinder gibt es aber ebenfalls spannende Zusammenstellungen, die die Geschmacksnerven kitzeln.

Bei der Herstellung von Speiseeis spielen neben den geschmacklichen Zutaten auch die anderen Inhaltsstoffe eine Rolle. So gibt es mittlerweile auch Eis für Veganer oder für Menschen mit Laktoseintoleranz. (#07)

Bei der Herstellung von Speiseeis spielen neben den geschmacklichen Zutaten auch die anderen Inhaltsstoffe eine Rolle. So gibt es mittlerweile auch Eis für Veganer oder für Menschen mit Laktoseintoleranz. (#07)

Wie sich das Eis weiterentwickelt

Das Eis von früher ist nach wie vor gefragt. Wer ein gemischtes Eis im Café bestellt, bekommt womöglich die klassischen Sorten Schokolade, Vanille und Erdbeere. Die Wünsche der Genießer werden jedoch noch mit vielen anderen Geschmacksrichtungen erfüllt, die mehr oder weniger exotisch sind.

Bei der Herstellung von Speiseeis spielen neben den geschmacklichen Zutaten auch die anderen Inhaltsstoffe eine Rolle. So gibt es mittlerweile auch Eis für Veganer oder für Menschen mit Laktoseintoleranz. Die entsprechende Kennzeichnung der Eissorten informiert die Verbraucher über die beinhalteten Zutaten. Damit sieht man sofort, welches Eis für alle Kinder geeignet ist. Es gibt also keinen Grund, den Wunsch nach einem Eis abzulehnen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: stockcreations  -#01: superelaks -#02: Goskova Tatiana  -#03: stockcreations -#04: cbies  -#05: Tupungato  -#06: stockcreations  -#07: Oksana Kuzmina

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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