Weihnachten auf schwäbisch: Ideen & Rezepte

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Gedichten, Geschichten, Rezepte und viele Ideen – Weihnachten auf schwäbisch ist vielfältig, humorvoll und
traditionell.

Gerade Weihnachtsgedichte und –geschichten in schönster schwäbischer Mundart sind sowohl zum Selberlesen als auch zum Vorlesen und Verschenken bestens geeignet.

Weihnachten auf schwäbisch: eine (Buch-) Idee

Gudrun Zeug aus Bietigheim in Baden-Württemberg verfasst seit vielen Jahren eigene Gedichte auf schwäbisch, die sie in der Weihnachtszeit an Freunde und Familie schickt, um ihnen eine Freude zu bereiten.

Video: Weihnachten auf schwäbisch

Die Verse kamen so gut an, dass die Angehörigen diese auch an ihre eigenen Bekannten weiter gaben – so kommt es, dass Gudrun Zeug mittlerweile rund 150 Briefe in der Adventszeit verfasst. Und das mit viel Freude: Ideen zu ihren Gedichten kommen ihr meist im Alltag, die sie sofort aufschreibt und zu einem Gedicht weiter entwickelt. Der Inhalt ihrer Strophen ist dabei abhängig von der jeweiligen Jahreszeit. In den letzten Jahren wurde die Rentnerin stets ermutigt, ihre zahlreichen Verse in einem Buch zu sammeln.

So kam es, dass sich Gudrun Zeug zusammen mit ihrer Tochter Antje Zeug-Bader an die Arbeit machte, ihre Gedichte zu sichten und die schönsten in einem Buch mit dem Titel „Au kloine Sternle gebet Licht“ zusammen zu stellen und zu veröffentlichen. Leser können sich auf 56 Seiten mit schwäbischen Gedichten und Gedanken rund um die Weihnachtszeit freuen. Das älteste Gedicht wurde bereits vor 30 Jahren von der Autorin verfasst.

Da Mutter und Tochter nicht warten wollten, bis ein Verlag ihre Sammlung bearbeitet und aufgelegt hat, gestalteten die Beiden das Buch kurzerhand eigenständig und ließen 1000 Exemplare davon drucken. Gudrun Zeug plant bereits eine zweite Ausarbeitung, in der Gedichte und Verse aus dem ganzen Jahr ihren Platz finden sollen.
Weihnachten auf schwäbisch: Rezept „Strohhütla“
Schwaben hat nicht nur tolle Geschichten und Gedichte zu liefern – aus dieser deutschen Region stammen auch viele leckere Rezepte für die besinnliche Adventszeit.

Weihnachten auf schwaebisch: Leckeres für Familie und Freunde

Weihnachten auf schwaebisch: Leckeres für Familie und Freunde

Ein solches Rezept möchten wir Ihnen hier vorstellen: das schwäbische Weihnachtsgebäck „Strohhütla“.

Hierfür benötigen Sie folgende Zutaten:

• Zwei Eier
• 250 Gramm Mehl
• 50 Gramm Zucker
• 125 Gramm Butter

für den Mürbeteig sowie

• Einen Apfel
• Etwas Zitronensaft
• Ein Ei
• 40 ganze Haselnüsse
• 180 Gramm fein gemahlene Haselnüsse
• 125 Gramm Zucker
• Ein Päckchen Vanillezucker
für das Stroh.

 

Zunächst werden die Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel gegeben und zu einem Teig geknetet. Aus dem Teig wird nun eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. vier Zentimetern geformt. Diese muss nun für ungefähr eine Stunde kalt gestellt werden.

Für das Stroh wird als erstes der Apfel geschält sowie das Kerngehäuse entfernt. Mit einer Reibe wird das Fruchtfleisch klein gerieben. Die Masse wird im Anschluss mit etwas Zitronensaft vermengt, damit der Apfel sich nicht braun verfärbt. Als nächstes wird das Ei sowie der Zucker schaumig geschlagen und der gerieben Apfel sowie die gemahlenen Haselnüsse dazu gegeben und verrührt.

Die Teigrolle wird nun in dünne Scheiben geschnitten, die wiederum auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilt werden. Darauf wird mit Hilfe von zwei Teelöffeln die Apfelmasse verteilt und jeweils eine ganze Haselnuss in die Masse eingedrückt.

Die Plätzchen müssen zum Schluss bei 170 Grad Celsius (Umluft) 20 Minuten goldgelb gebacken werden.


Bildnachweis:©Fotolia Titelbild: Butch #02 Floydine

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Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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