Witzige Weihnachtsgeschichten für Groß und Klein

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Weihnachten! Was Kindern dazu in jedem Jahr zuerst einfällt: Geschenke. Und Erwachsene denken zuerst an Stress. Ja, im Advent gibt es meistens vieles zu erledigen. Da kann es sinnvoll sein, den hektischen Alltag zu unterbrechen und sich mit seinen Kindern in aller Ruhe hinzusetzen, um witzige Weihnachtsgeschichten für Groß und Klein zu lesen beziehungsweise vorzulesen.

Erst witzige Weihnachtsgeschichten, dann Geschenke.

Geschichten über den Weihnachtsmann, das Christkind, über weihnachtliche Erlebnisse und Ereignisse gibt es viele – für Kinder und für Erwachsene. Da fällt oftmals die Auswahl schwer. Aber egal, zu welchen der zahlreichen Bilderbüchern oder Erzählungen man greift: Es ist angenehm, sich zwischen den Überlegungen und den Besorgungen für die diversen Geschenke, zwischen den Planungen fürs Festessen und den verpflichtenden Arbeiten zum Jahresende im Büro einmal mal bei einer Tasse Tee und selbst gebackenen Plätzchen mit seinen Kindern oder auch allein hinzusetzen und sich Geschichten zu erzählen oder zu lesen. Es gibt viele ernste Geschichten, aber besonders die lustigen oder humorvollen schaffen eine heitere Stimmung im adventlich geschmückten Zimmer.

Jeder feiert anders das schönste Fest im Jahr

Jeder feiert anders das schönste Fest im Jahr (#01)

Da gibt es die eher religiösen Geschichten, die einen schmunzeln lassen – wie die folgende: . Ein Mann kommt zu einem Weisen und klagt, dass er seit vielen Jahren schon Gott sucht und ihn nicht finden kann. Daraufhin erzählt der Weise eine Geschichte von einem Mann im alten Orient, der immer hin und her an verschiedenen Zollstellen über die Grenze ging, immer mit einem, manchmal mit mehreren Eseln, die große Pakete Stroh trugen. Die Zöllner wussten, dass er ein bekannter Schmuggler war und durchsuchten ihn jedes Mal gründlich, fanden aber nichts.

Manchmal verbrannten sie sogar das Stroh und wühlten in der Asche, aber sie fanden nichts. Der Schmuggler wurde reicher und reicher. Als er ganz alt war, begegnete ihm ein ehemaliger Zöllner und fragte ihn: „Jetzt kannst du es mir doch sagen. Was hast du damals geschmuggelt?“ Und was antwortete der Mann lächelnd: „Esel!“ Der Weise beendete die Geschichte und sagte zu dem Mann: „Siehst du, so wie die Zöllner sucht mancher nach Gott – und er ist doch vor seinen Augen!“

Witzige Weihnachtsgeschichten, passen zur klassisch religiösen Weihancht aber auch zu modernen Weihnachten

Witzige Weihnachtsgeschichten, passen zur klassisch religiösen Weihnacht  aber auch zu modernen Weihnachten (#02)

Geschichten: weltlich statt religiös

Aber es gibt auch die witzigen weltlichen Weihnachtsgeschichten wie die von der Sekretärin, die eine Weihnachtsfeier für alle Büromitarbeiter organisieren soll. Eigentlich ganz einfach, denkt sie und lädt alle zu einem bestimmten Tag in ein spezielles Restaurant zur Weihnachtsfeier ein. Aber weil das Unternehmen auch viele nicht christliche Mitarbeiter hat, soll die Weihnachtsfeier umbenannt werden – in Jahresendfeier.

Dann melden sich nacheinander verschiedene Gruppen zu Wort, die jeweils ihre Interessen berücksichtigt haben möchten: die Vegetarier, die „trockenen“ Alkoholiker, die Nichtraucher, …… bis die Sekretärin völlig entnervt ist, ausrastet und sich krank schreiben lässt – und statt der Feier erhält dann jeder einen freien Nachmittag.
Ganz besonders toll ist es natürlich, wenn sich Großeltern oder Eltern eigene witzige Weihnachtsgeschichten ausdenken und niederschreiben.

Die können dann in jedem Jahr wieder vorgelesen werden und gehören irgendwann zum adventlichen Brauchtum in der Familie wie der Schmuck am Fenster, die Lichterkette im Vorgarten, der Weihnachtsbaum und natürlich – die Geschenke.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: Tobif82-# 01: obeyleesin-#02:Manintino

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Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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