Top 100 der beliebtesten Jungennamen

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Einen Vornamen für das Baby zu finden, ist sicher eine der schönsten, aber auch schwierigsten Aufgaben während der Schwangerschaft. Während die einen Eltern schon lange vor der Schwangerschaft eine kleine Auswahl parat haben, können sich andere erst im Kreißsaal endgültig entscheiden. Es ist aber auch nicht einfach, aus so vielen Jungennamen den passenden auszusuchen. Die jährlich erscheinenden Top 100 der Jungennamen können dann eine Inspiration sein.

Ein erster Überblick über Jungenvornamen

Kurz oder lang, klassisch oder modern, mit Bindestrich oder ohne, deutsch oder fremdsprachig, bekannt oder ausgefallen? Bei der Namenssuche sollte man sich zuerst einmal überlegen, welche Art von Namen einem zusagen. Einsilbige Jungennamen sind gerade im Trend, denn sie haben den Vorteil, dass sie leicht zu merken und später leicht zu schreiben sind. Ben, Max, Tom oder Nick klingen unkompliziert und frech. Entstanden sind sie häufig aus längeren Namen, zum Beispiel Ben = Benjamin, Max = Maximilian, Tom = Thomas und Nick = Nicklas. Es gibt also auch die Möglichkeit, den vollständigen Namen zu vergeben und den Jungen dann beim Spitznamen zu rufen.

Klassische Vornamen sind nun schon seit vielen Jahren wieder sehr beliebt. Viele Namen, die schon in den Hitlisten um 1900 vermerkt waren, werden heute gerne vergeben. Dazu zählen bei den Jungennamen zum Beispiel Johann, Anton, Oskar und Emil. Diese Namen stehen für Bodenständigkeit und Traditionsbewusstsein. Zudem klingen sie auch heute immer noch schön und einprägsam. Jungen mit diesen Namen werden wohl selten vor dem Problem stehen, dass jemand nicht weiß, wie man ihren Namen ausspricht oder schreibt.

Ähnlich verhält es sich mit biblischen Vornamen. Lukas, Paul, Silas und Michael stehen weiterhin in den Top 100 der Jungennamen und werden auch gerne von unreligiösen Eltern vergeben. Unter modernen Vornamen versteht man relativ neu geschaffene oder erst kürzlich aus anderen Kulturen entnommene Namen. Namen wie Lennox, Mika, Marlon oder Liam hört man erst seit rund 20 Jahren häufiger in Deutschland.

Wer sich nicht entscheiden kann, kann auch zwei oder mehr Vornamen aussuchen. Zwei Namen können durch einen Bindestrich verbunden werden, sodass offiziell ein Name daraus entsteht. Finn-Luca, Lars-Ole oder Jan-Hendrik sind auch so auf dem Ausweis angegeben und werden dann beide als Rufname verwendet.

Was sollte man bei der Namenswahl beachten?

Was schnell mal bei der Suche nach einem Vornamen vergessen wird: Der Nachname ist bereits vorhanden und wird zunächst einmal nicht geändert werden. Somit ist es ratsam, wenn Vor- und Nachname gut zusammenpassen, da sie im späteren Leben doch sehr häufig gemeinsam genannt werden. Grundsätzlich klingen traditionelle deutsche Nachnamen in Kombination mit sehr ausgefallenen oder exotischen Vornamen wenig passend. Ein kurzer Nachname wird gut durch einen längeren Vornamen ergänzt und umgekehrt. Beginnt der Nachname mit einem Vokal, klingt es etwas unharmonisch, wenn der Vorname mit dem gleichen Vokal endet.

Namen und ihre Bedeutung

Jeder Name hat eine Bedeutung. Meist ist diese zwar den wenigsten Leuten bekannt, aber für viele Eltern ist es dennoch wichtig, ihrem Sohn einen Namen mit einer schönen und passenden Bedeutung zu geben.

Der sehr beliebte Jungenname Leon hat griechische und lateinische Wurzeln und bedeutet „Löwe“. Der Name Finn wird besonders gerne in Norddeutschland vergeben. Er hat irische und nordische Ursprünge und bedeutet sowohl „Angehöriger des finnischen Volkes“ als auch „der Blonde, Helle“. Eltern, die beide eher dunkle Typen sind, sollten also noch einmal darüber nachdenken, ob dieser Name der Richtige für ihren Sohn sein wird. Eine der schönsten Bedeutungen steckt sicher hinter dem Namen Felix, was im Lateinischen so viel wie „der Glückliche“ bedeutet. Auch der Name Fabian ist seit vielen Jahren in den Top 100 der Jungennamen zu finden. Es bedeutet „der Edle“ und kommt aus dem Lateinischen. Gute Aussichten, in den Top 100 noch weiter nach oben zu klettern, hat der Name Elias/Elyas. Dies hat er weniger seiner biblischen Bedeutung „Mein Gott ist Jahwe“ zu verdanken, als viel mehr dem derzeit angesagtesten deutschen Schauspieler Elyas M´ Barek.

Liste der beliebtesten Vornamen für Jungen

  1. Aaro
  2. Adrian
  3. Alexander
  4. Anton
  5. Bastian
  6. Ben
  7. Benedikt
  8. Benjamin
  9. Cedic / Cedrik
  10. Colin / Collin
  11. Damian
  12. Daniel
  13. David
  14. Dominik
  15. Elias
  16. Emil
  17. Emilio
  18. Erik / Eric
  19. Fabian
  20. Felix
  21. Finn / Fynn
  22. Florian
  23. Gabriel
  24. Hannes
  25. Henry
  26. Jakob / Jacob
  27. Jamie
  28. Jan
  29. Jannik / Janik / Yannik
  30. Jashua
  31. Jasper
  32. Jayden
  33. Joanathan
  34. Joel
  35. Johannes / Johann
  36. Jona
  37. Jonas
  38. Julian
  39. Julius
  40. Kilian
  41. Konstantin
  42. Lars
  43. Lasse
  44. Lennard
  45. Lennox
  46. Lenny
  47. Leo
  48. Leon
  49. Leonard
  50. Leopold
  51. Levi
  52. Levin
  53. Liam
  54. Lias
  55. Linus
  56. Luca
  57. Luis
  58. Luis / Louis
  59. Luka / Luca
  60. Lukas / Lucas
  61. Luke
  62. Malte
  63. Manuel
  64. Marcel
  65. Marlon
  66. Marvin
  67. Mats
  68. Matteo
  69. Matthias
  70. Matti
  71. Max
  72. Maxim
  73. Maxmilian
  74. Michael
  75. Mika
  76. Milan
  77. Moritz
  78. Nick
  79. Nico / Niko
  80. Niklas / Niclas
  81. Nils / Niels
  82. Noah
  83. Noel
  84. Ole
  85. Oliver
  86. Oskar
  87. Paul
  88. Pepe
  89. Philipp
  90. Raphael
  91. Robin
  92. Sam
  93. Samuel
  94. Seastian
  95. Simon
  96. Theo
  97. Theodor
  98. Till
  99. Tim
  100. Timo
  101. Tobias
  102. Tom
  103. Valentin
  104. Vincent

Bildnachweis: © freeimages.com – SDRandCo

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Über Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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