Spaß im Schnee: Kinderurlaub im Winter

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Spaß im Schnee mit der ganzen Familie klingt großartig, sollte aber sorgfältig geplant werden. Denn was Erwachsenen im Winter Spaß macht, ist nicht immer auch für Kinder geeignet.

Spaß im Schnee: Viel gesunde Bewegung

Eins kann man getrost vorwegnehmen: Ein Kinderurlaub im Winter ist grundsätzlich eine tolle Idee! Schließlich haben Kinder in den meisten Fällen jede Menge Energie und das Bedürfnis, sich viel zu bewegen. Etwas das im Winter, aufgrund des heimischen Wetters mit Dauerregen und grauem Himmel leider oft zu kurz kommt. Was gibt es da Schöneres und Gesünderes, als einen Urlaub mit der ganzen Familie im Schnee. Viel frische Luft, Sonne und vor allem jede Menge Platz zum Ski fahren, Rodeln und wilden Herumtollen inmitten der weißen Pracht in den Bergen.

Ein paar Dinge gibt es bei der Buchung des nächsten Skiurlaubs allerdings zu beachten, wenn nicht nur Erwachsene unterwegs sind, sondern auch der Nachwuchs Spaß im Schnee haben möchte. Denn auch im Winterurlaub gilt:

Wenn die Kinder glücklich sind, haben auch die Eltern mehr Spaß!(#01)

Wenn die Kinder glücklich sind, haben auch die Eltern mehr Spaß!(#01)

Spaß im Schnee: Die Unterkunft

Für einen gelungenen Kinderurlaub im Winter ist eine ebenso gemütliche wie geräumige Unterkunft entscheidend. Je nachdem wie groß, bzw. klein die Familie ist, kann ein großzügig geschnittenes, eventuell mit einer Verbindungstür ausgestattetes Familienzimmer im Hotel ausreichen, Beispielsweise wenn ein Paar mit einem Kleinkind verreist. Aber gerade für Familien mit mehreren Kindern eignet sich eine Ferienwohnung besonders gut als Domizil für den Winterurlaub.

Denn hier kann man sich ganz individuell ein Zuhause auf Zeit einrichten und sich als Familie so bewegen wie man es gewohnt ist. Die Vorteile einer Ferienwohnung gegenüber einem Hotelaufenthalt für mehrköpfige Familien liegen auf der Hand:

  • Keine festen Essenszeiten: In der Ferienwohnung kann jede Familie zu individuellen Zeiten ihre Mahlzeiten gemeinsam einnehmen.
  • Jede Menge Platz: In einer Ferienwohnung gibt es meist mehrere Schlafzimmer, unter Umständen auch ein Gäste-WC. Hier tritt sich eine Familie nicht ständig ge-genseitig auf die Füße.
  • Praktische Aspekte: In einer Ferienwohnung kann beispielsweise die nasse Kleidung vom Tag im Schnee ganz einfach aufgehängt und getrocknet werden. Oft gibt es auch eine Waschmaschine, die ist besonders praktisch nach einem Tag Spaß im Schnee und wesentlich komfortabler, als alle Kleidungsstücke in einem kleinen Hotelzimmer zu verteilen.
  • Weihnachten in den Bergen: Oft fällt ein Skiurlaub in die Vorweihnachts- oder Weihnachtszeit. In einer gemütlichen Ferienwohnung lässt sich das Familienfest fast wie zu Hause im Kreise der Lieben feiern. Besonders schön wird es, wenn man ein paar Dekorationsgegenstände von zu Hause mitbringt und damit die Wohnung ein bisschen weihnachtlicher gestaltet.

Was gilt es sonst noch bei der Wahl der Unterkunft zu beachten? Genau ins Auge fassen sollte man die exakte Lage der Wohnung im Skigebiet.

Handelt es sich um ein großes Gebiet, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Wohnung nicht zu weit von der nächsten Liftanlage entfernt liegt, damit sich die ganze Familie nicht täglich erst ins Auto setzen oder auf den Bus warten muss.

Wo man Wege sparen kann, sollte man das tun, um beim Spaß im Schnee keine unnötigen Abstriche machen zu müssen.

Apropos Wege: Gut für die nervliche Verfassung von Mamas und Papas erweisen sich auch verkehrsberuhigte Ortschaften, in denen man vom Tal- und Fernverkehr nichts mitbekommt. In nahezu autofreien Ortschaften wie dem österreichischen Serfaus, Mürren in der Schweiz oder Pfelders in Südtirol können sich Kinder frei bewegen, ohne auf den Autoverkehr achten zu müssen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl der Ferienwohnung ist die Familienfreundlichkeit. Auch in den typischen WintersportHochburgen sind Kinder leider nicht überall herzlich willkommen. Es lohnt sich, Kontakt zum Vermieter zu suchen, und entweder per Mail oder telefonisch im Vorfeld herauszufinden, wie es in Sachen Kinderfreundlichkeit wirklich aussieht.

Für einen gelungenen Kinderurlaub im Winter ist eine ebenso gemütliche wie geräumige Unterkunft entscheidend. (#02)

Für einen gelungenen Kinderurlaub im Winter ist eine ebenso gemütliche wie geräumige Unterkunft entscheidend. (#02)

Spaß im Schnee: Aktivitäten für Kinder

Fährt die ganze Familie in den Winterurlaub, gibt es meist die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Erwartungen.

Mama, Papa und ältere Kinder möchten unbedingt Ski oder Snowboard fahren. Legen vielleicht Wert auf Tiefschnee-Pisten und rasante Abfahrten. Während die Jüngeren und die Kleinsten sich auf den Brettern unter Umständen noch nicht so wohl fühlen und sich etwas ganz anderes unter Spaß im Schnee vorstellen.

Natürlich bietet sich der Besuch einer Skischule an, oft gibt es auch darüber hinaus erschwingliche Kinderbetreuungsangebote. Doch auch abseits des Skisports lassen sich in den meisten bekannten Wintersportgebieten jede Menge Möglichkeiten entdecken, Spaß im Schnee zu haben.

Wir stellen ein paar Aktivitäten vor, die als Alternative für Ski-Liebhaber durchaus ihren Charme haben können.
Besonders für Kinder geeignet:

  • Rodeln, was das Zeug hält: Da zum Rodeln ein verschneiter Hügel bereits ausreicht, ist es in fast allen Wintersport-Gebieten problemlos möglich. Einfach an der Berghütte auf den Schlitten geschwungen und los geht’s! Da Rodeln wahnsinnig viel Spaß macht, und das eben nicht nur Kindern, haben viele Orte auch schon „aufgerüstet“: Dort gibt es jetzt perfekt präparierte und manchmal sogar mit nächtlicher Beleuchtung ausgestattete Rodelstrecken.
  • Vor einigen Jahren war das zusammenklappbare Snowbike hauptsächlich als Ski-bob bekannt. Das windschnittige Fahrgerät mit zwei Kufen und Kurz-Ski besitzt einen Lenker und einen Sitz, so dass es auch Anfängern einen sicheren Halt gibt, wenn sie die Pisten erkunden. Snowbike fahren zu lernen ist kinderleicht und der Spaß im Schnee ist garantiert!
  • Besonders romantisch für die Großen und für Kinder ein Abenteuer sind Fahrten mit dem Pferdeschlitten oder mit der Pferdekutsche durch die verschneite Winterlandschaft. In warme Decken eingekuschelt die Natur an sich vorüberziehen zu lassen, ist ein unvergessliches Erlebnis!
  • Es ist empfehlenswert, auch auf „Schlechtwetter-Alternativen“ für Kinder und Jugendliche am Urlaubsort zu achten. So kann es einen grauen, verregneten Tag retten, wenn die Familie gemeinsam beispielsweise eine Eissporthalle, ein Schwimm- oder Wellenbad oder einen Indoor-Spielplatz besuchen kann. Am besten nimmt man im Vorfeld Kontakt zu den örtlichen Tourismusämtern auf, die meistens gut per Mail erreichbar sind, und erkundigt sich nach den Möglichkeiten.
  • Eltern sollten bei aller Animation nicht vergessen: Manchmal ist weniger mehr! Spaß im Schnee können Kinder nämlich auch völlig ohne Ski, Schlitten oder Snow-tube haben. Eine zünftige Schneeballschlacht, einen Schneemann bauen oder ganz einfach sorglos herumtollen. All das reicht eigentlich schon für einen gelungenen Urlaubstag im Winter.

Rodeln, was das Zeug hält.(#03)

Rodeln, was das Zeug hält.(#03)

Spaß im Schnee: Aktivitäten für Erwachsene

Ski fahren, Snowboarden und Langlauf machen natürlich wahnsinnig viel Spaß und sind gewissermaßen die Klassiker des Wintersports.  Doch es sind lange nicht die einzigen Winter-Aktivitäten, die es zu entdecken lohnt. Hier einige Alternativen für Erwachsene:

    • Schneeschuhwandern eignet sich hervorragend, um an der eigenen Ausdauer zu arbeiten. In vielen Wintersportorten werden geführte Touren angeboten. Es kann unheimlich entspannend sein, durch die verschneite Winterlandschaft zu stapfen und so in Kontakt zur Natur zu treten.
    • Schonmal ein Iglu gebaut? Mitten in einer verschneiten Winterlandschaft ist das ein tolles Gruppenerlebnis. Gemeinsam lernt man, mit Schaufeln, Sägen & Co. eine gemütliche Behausung zu errichten. Nach getaner Arbeit genießt die Gruppe heißen Punsch und leckere Plätzchen im Innern des Hauses aus Schneeblöcken.
    • Heliskiing ist ist etwas für erfahrene Skifahrer oder Boarder und liefert den ultimativen Adrenalinkick. Mit dem Hubschrauber geht es auf die Berge, rein in unberührten Tiefschnee. Von dort aus geht es abseits der gekennzeichneten Pisten querfeldein durchs Gelände. Die Teilnehmer werden in der Regel mit einem Lawinen-verschüttetengerät ausgestattet.
    • Auch Surfen kann man im Schnee: Zum Beispiel am Simplonpass im Wallis in der Schweiz. Das geht entweder mit zwei Ski oder einem Snowboard unter den Füßen und natürlich mit der Kraft des Windes, wenn ein Lenkdrachen die Snowkiter über verschneite Felder zieht.

Bildnachweis:©Shutterstock – Titelbild:goodluz – #01:Gaspar Janos – #02:Georgios Tsichlis – #03:unguryanu

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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