Reisen mit Kindern stressfrei hinter sich bringen

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Nicht nur Singles fahren gerne in den Urlaub, sondern auch Paare und Familien mit Kindern. Letztere müssen von allen Gruppen mit Abstand an die meisten Sachen denken, was das entspannte Urlaubsfeeling schon einmal beeinträchtigen kann.

Deshalb geben die nachstehenden Zeilen die besten Tipps, wie man auch mit einem oder mehreren Kindern eine stressfreie Urlaubsvorbereitung und einen entspannten Urlaub erleben kann.

Für das Packen sollten sich Familien mit Kindern mehr Zeit nehmen

Es ist wieder einmal Ferienzeit und das bekommt man an allen Ecken und Enden zu spüren. Egal, ob man sich mit der ganzen Familie mit dem Auto in den Urlaub aufmachen möchte oder das Ziel der Reise mit dem Flugzeug erreichen will: Überall ist viel los und das ist mit jeder Menge Stress verbunden. Sollte es sich um eine Reise in die USA handeln, kommen noch etliche Formalitäten hinzu.

Bei Kindern funktioniert beispielsweise der ESTA Antrag aber immerhin ähnlich wie bei Erwachsenen, sofern diese einen elektronischen Reisepass haben. Damit die Reise als solches so entspannt wie nur irgendwie möglich stattfinden kann, sollte initial schon während des Packens auf Stressfreiheit geachtet werden:

  • Möglichst frühzeitig mit dem Packen beginnen und zwar umso eher, desto länger und weiter weg die Reise ausfällt
  • Kinder sollten frühzeitig und auch mehrmals gefragt werden, ob sie irgendetwas Bestimmtes auf jeden Fall mit auf Reisen nehmen wollen

Packen Eltern und Kinder je nach Alter gemeinsam, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass im Urlaub ein wichtiges Utensil fehlt. Etwas dringend Benötigtes im Urlaub nachzukaufen, ist zwar in vielen Fällen kein Problem, aber immerhin stets mit additiven Kosten verbunden. Auch muss man sich bei frühzeitig begonnener Packphase nicht zu Beginn der Reise permanent darum Gedanken machen, ob man nicht doch etwas vergessen hat.

Mit Kindern zu reisen kann schön sein, aber es kann auch zu einer Zerreißprobe für die eigenen Nerven werden. (#03)

Mit Kindern zu reisen kann schön sein, aber es kann auch zu einer Zerreißprobe für die eigenen Nerven werden. (#03)

Flug und Unterkunft müssen für Kinder passend gewählt werden

Sind alle Sachen gepackt und befindet man sich schon auf dem Weg zum Flughafen, so hat man hoffentlich daran gedacht, dass die Unterkunft bestenfalls kindgerecht ausfallen sollte.

Was heißt das konkret?

  1. Weite Wege beispielsweise vom Hotel zum Strand oder in den Ort sind ein absolutes No-Go
  2. Das Feriendomizil muss für Kinder Betreuungs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten parat halten
  3. Die einzelnen Zimmer müssen kindgerecht eingerichtet sein und müssen für die Kleinen eine adäquate Schlafstätte bereithalten

Auch der Flug in die Ferien sollte bereits Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder nehmen. Das bedeutet, dass im Idealfall die ganze Familie in einer Reihe Platz nehmen kann und auch die Airline auf kleine Gäste eingestellt ist. Ist das der Fall, sind nicht nur spezielle Kindermenüs im Angebot, sondern diese können sogar bis zu 24 Stunden vor Abflug von den Eltern vorbestellt werden.

Manche Airlines stellen Kindern an Board auch Apps zur Verfügung, mit denen sie sich die Zeit bis zur Ankunft vertreiben können.

Flugreisen sollten mit Kindern nicht kategorisch ausgeschlossen werden, aber sie können durchaus anstrengend sein. (#01)

Flugreisen sollten mit Kindern nicht kategorisch ausgeschlossen werden, aber sie können durchaus anstrengend sein. (#01)

Kinder benötigen auch auf Reisen Unterhaltung und Spaß

Das Zauberwort heißt hier schlichtweg „Unterhaltung“. Gute Airlines für Kinder überraschen die kleinsten Passagiere mit noch mehr. So stellen sie etwa die folgenden Dinge zur Verfügung:

  1. Kartenspiele
  2. Memoryspiele
  3. Puzzle
  4. Stifte und Malvorlagen

Da heutzutage praktisch alle Airlines über hochmoderne Flugzeuge verfügen, können die Kinder aber nicht nur analog unterhalten werden, sondern sich auch der digitalen Welt auf der Flugreise hingeben. Die Bandbreite des Angebots reicht hier von Kinderfilmen über Video- bis hin zu Hörspielen.

Ein gutes Beispiel, wie man sich auf Kinder als Passagiere einrichtet, gibt die Airline „Air France“ ab. Sie hat eigens die App „Kids“ entwickelt, die von Eltern vor dem Beginn des Fluges auf das Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden kann. Ein ähnliches Angebot ist auch bei der Lufthansa vorhanden. Hier gibt es die beiden nachstehenden Apps:

  1. Super Jet Friends
  2. Abflug

Die Lufthansa stellt neben den Apps auf ihrer Homepage auch noch zahlreiche weitere Tipps für Reisen mit der Familie zur Verfügung, die auf jahrelange Erfahrung im Umgang mit Familien zurückzuführen sind.

Es gibt viele Reiseziele, die auch mit Kindern kein Problem darstellen, aber trotzdem sind nicht alle geeignet.(#02)

Es gibt viele Reiseziele, die auch mit Kindern kein Problem darstellen, aber trotzdem sind nicht alle geeignet.(#02)

Manche Reiseziele sind für Kinder schlichtweg nicht geeignet

Möchte man mit Kindern einen stressfreien und erholsamen Urlaub verbringen, so sollte man sich von der Illusion befreien, dass man sich bezüglich der Reiseziele keinerlei Einschränkungen unterwerfen muss. Gerade für kleine Kinder sind zum Beispiel Urlaube mit viel Action nicht der Hit. Zum einen haben die Kinder hieran üblicherweise noch gar kein Interesse, zum anderen „behindern“ sie auch die Interessen der Erwachsenen und können nicht auf die einzelnen Trips mitgenommen werden. Auch die folgenden Reiseideen sind für Kinder nichts:

  1. Ein Urlaub in der Sahara
  2. Work- and Travel in Neuseeland
  3. Urlaub in der Arktis

Grundsätzlich kommt man mit einer simplen Fragestellung immer zur Antwort auf die Frage, ob ein Urlaub für das Kind geeignet ist oder nicht: Wird das Kind im Urlaub Spaß haben? Kann die Frage mit Ja beantwortet werden, steht einer Buchung nur wenig im Wege. Nicht außen vor lassen sollte man auch die voraussichtlichen Wetterbedingungen, die am Ziel der Reise vorherrschen werden.

Wettervorhersagen über einen langen Zeitraum haben zwar immer Prognosecharakter, aber es gibt durchaus Gegenden, wo gerade im Sommer konstant schönes Wetter herrscht – dazu gehört zum Beispiel Spanien.

Besonders wichtig für Familien mit mehr als einem Kind: Der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung. (#04)

Besonders wichtig für Familien mit mehr als einem Kind: Der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung. (#04)

Reiserücktrittversicherung kann im Notfall viel Geld sparen

Besonders wichtig für Familien mit mehr als einem Kind: Der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung. Diese kann im Falle des Falles dafür sorgen, dass nicht der komplette Urlaub samt Geld verloren ist, weil eines der Kinder kurz vor dem Antritt der Reise unverhofft krank geworden ist. Reiserücktrittversicherungen haben grundsätzlich unterschiedliche Bedingungen und Konditionen im Angebot, sodass sich hier ein ausgiebiger Vergleich auf jeden Fall lohnt.

Im selben Atemzug wie die Reiserücktrittversicherung muss auch die Auslandskrankenversicherung genannt werden. Nichts ist ärgerlicher, als im wohl verdienten Urlaub angekommen zu sein und diesen schon nach wenigen Tagen wieder abbrechen zu müssen, weil im Ausland eine bestimmte Erkrankung nicht adäquat behandelt werden kann.

Wichtig ist beim Thema Auslandskrankenschutz:

  1. Man sollte sich für eine Police entscheiden, die im Bedarfsfall den ganzen Tag über und rund um die Uhr zur Verfügung steht
  2. Unbedingt abzuklären ist die Höhe der übernommenen Behandlungskosten

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im europäischen Ausland Behandlungen, die auch dort lebende Personen von ihrer Kasse erstattet bekämen. Deshalb springen hochwertige Versicherungen in diesem Bereich für jede notwendige Behandlung ein und tragen die Kosten auch in voller Höhe.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Dasha Petrenko -#01: MNStudio -#02: NadyaEugene-#03: Evgeny Atamanenko -#04: NadyaEugene

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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