Bewegungsspiele für Kleinkinder

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Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Bewegungs- und Erkundungsdrang unserer Babys. Auch wenn sie noch nicht selbst auf beiden Beinen die Welt erkunden können, tun sie dies umso lieber auf dem Arm von Mama oder Papa. Sitzen oder Liegen wird schnell langweilig, Herumtragen ist angesagt – die Kreativität der Eltern ist nun gefragt!

 

Stehen sie dann auf ihren eigenen zwei Beinen, will dies natürlich trainiert werden. Nichts mehr ist sicher! Der Raum wird als Ganzes erfasst, ob oben oder unter, hinten oder vorne.

Jetzt sind erste Bewegungsspiele in der Gruppe oder auch mit Geschwistern zu Hause möglich. Hier einige Vorschläge um sie bei der Förderung ihres Kinder zu unterstützen:

Aramsamsam

Aramsamsam, Aramsamsam
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli –
ramsamsam.
Aramsamsam, Aramsamsam
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli –
ramsamsam.

Arabi, Arabi,
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli –
ramsamsam.
Arabi, Arabi,
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli –
ramsamsam.

Wir sitzen im Kreis, entweder die Kinder auf dem Schoß, oder die Kinder sitzen schon alleine. Zu ‚Aramsamsam‘ patschen wir mit den Händen auf die Oberschenkel. Zu ‚Gulli, gulli‘ rollen wir die Hände umeinander, zu ‚Ramsamsam‘ wieder patschen.

Zu ‚Arabi‘ heben wir die Hände nach oben und verbeugen uns mit dem gesamten Oberkörper.
Besonders lustig wird es, wenn wir es nochmal ganz leise und langsam durchspielen, und zum Schluß ganz laut und schnell!

Meine Hände sind verschwunden

Meine Hände sind verschwunden,
ich habe keine Hände mehr.
Ei, da sind meine Hände ja wieder,
trala-la-la-la-la-la!

Meine Augen sind verschwunden,…

Meine Ohren sind verschwunden,…

Meine Nase ist verschwunden,…

Mein Mund, der ist sind verschwunden,…

Wir sitzen im Kreis und lassen die einzelnen Körperteile ‚verschwinden‘ . Entweder die Eltern bei den Kindern oder Kinder schon selbst: Augen zuhalten, Ohren zuhalten, Nase zuzwicken, Hände hinter den Körper, usw. Anschließend lassen wir sie wieder erscheinen, zeigen darauf und klatschen zu tralala in die Hände.

Hände waschen

Hände waschen, Hände waschen muss ja jedes Kind.
Hände waschen, Hände waschen geht ja ganz geschwind.
Und sind sie dann ganz sauber, ja –
auf einmal ist kein Handtuch da!
Dann müssen wir sie schütteln,
schütteln, schütteln schütteln,
dann müssen wir sie schütteln, bis sie wieder trocken sind!

Haare waschen, Haare waschen muss ja jedes Kind.
….

Füsse waschen, Füsse waschen muss ja jedes Kind.

Die Kinder machen zu den einzelnen Strophen die entsprechenden Bewegungen mit: Hände reiben, Füsse reiben, Haare wuscheln, usw. Abschließend werden Haare, Hände oder sonstiges Körperteil ausgeschüttelt.

Oben auf des Berges Spitze

Oben auf des Berges Spitze
sitzt ein Zwerg mit seiner Mütze,
wackelt hin und wackelt her,
lacht ganz laut und freut sich sehr.
Reibt sich seine Hände,
klopft auf seinen Bauch
und stampft mit den Füßen,
klatschen kann er auch.
Fasst sich an die Nase,
springt ganz froh herum,
hüpft dann wie ein Hase,
plötzlich fällt er um – bumm!

Die Kinder sitzen im Kreis: erst spielen wir die Mütze auf unserem/ihrem Kopf, wir wackeln mit dem Oberköper hin und her, schlagen die Hände auf die Oberschenkel. Reiben die Hände, klopfen auf den Bauch, stampfen mit den Füßen, klatschen in die Hände. Wie der Zwerg fassen wir uns oder dem Kind an die Nase, springen in die Höhe, hoppeln wie ein Hase und lassen uns umfallen!

Ri ra rutsch

Ri ra rutsch,
wir fahren mit der Kutsch,
wir fahren mit der Schneckenpost,
wo es keinen Pfennig kost,
ri ra rutsch,
wir fahren mit der Kutsch.

Wir sind auf dem Boden, am besten sitzen die Kinder auf unseren ausgestreckten Beinen. Zum Text lassen wir die Kinder auf unseren Beinen ‚hoppeln‘.


Bildnachweis: © freeimages.com – Benjamin Earwicker

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Über Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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