Nützlich, kreativ und persönlich: Das ideale Geschenk für Babys und Kleinkinder

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Die kindliche Kreativität fördern und einen Lernprozess anstoßen – das schaffen nur wenige Geschenke. Welche das sind, kann man hier erfahren.

Alle Jahre wieder: Die Suche nach dem richtigen Geschenk

Seien wir doch mal ehrlich: In der heutigen Zeit hat man einfach nicht genug Muße, sich um die Dinge zu kümmern, die wirklich wichtig sind. Meist ist man so eingenommen von seinem Alltag, dass man vor lauter Stress gar nicht mehr weiß, wo man anfangen soll.

Gerade in der Vorweihnachtszeit scheint sich dieser Stress auch noch zu potenzieren: Plätzchen backen, Adventskalender bestücken und das Weihnachtsmenü vorbereiten. Da bleibt kaum ausreichend Zeit, um sich um ein wirklich schönes Geschenk für den Nachwuchs zu kümmern.

Kinderpsychologen und Erzieher empfehlen gerade bei Weihnachtsgeschenken sich lieber zurückzuhalten und sich für wenige, dafür aber hochwertige Geschenke zu entscheiden. Davon hat das Kind nämlich mehr, als von vielen kleinen Präsenten, die schnell in der Ecke liegen.

Gab es früher zu Weihnachten oder auch zum Geburtstag nur wenige und vor allem kleinere Geschenke, überbieten sich heute Eltern, Großeltern und Verwandte förmlich darin, dem Kind oder den Kindern eine Freude zu bereiten.

Gab es früher zu Weihnachten oder auch zum Geburtstag nur wenige und vor allem kleinere Geschenke, überbieten sich heute Eltern, Großeltern und Verwandte förmlich darin, dem Kind oder den Kindern eine Freude zu bereiten.

Bei Geschenken gilt: Weniger ist mehr

Gab es früher zu Weihnachten oder auch zum Geburtstag nur wenige und vor allem kleinere Geschenke, überbieten sich heute Eltern, Großeltern und Verwandte förmlich darin, dem Kind oder den Kindern eine Freude zu bereiten. Das ist ja auch sehr schön, denn schließlich sollen die Kinder ja auch eine tolle Kindheit haben.

Dazu gehört aber nicht zwingend, dass man sie mit Geschenken überhäuft – im Gegenteil. Zu viele Geschenke können die Kinder überfordern, denn wissen die Kleinen gar nicht, womit sie anfangen sollen zu spielen, kann das sogar zu Frustration führen. Daher sollten Babys und Kleinkinder nicht mehr als drei Geschenke zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen. Nur so können sie sich nämlich wirklich auch darauf konzentrieren.

Bekommen Kinder – und hier ist besonders an die Kinder unter drei Jahren zu denken – mehr als drei Geschenke, sind sie häufig nur damit beschäftigt, die Geschenke so schnell wie möglich auszupacken, ohne sich mit dem eigentlichen Geschenk zu beschäftigen. Wer noch Ideen braucht, kann sich bei dem Verein „spiel gut“ wertvolle Anregungen holen.

Schenken Sie Dinge von Wert

Sinnvoll sind Geschenke, von denen Kinder lange etwas haben und die daneben auch noch wertbeständig sind. Denn nicht immer muss man Spielzeug schenken. Personalisiertes Kinderbesteck beispielsweise ist eine sehr schöne Idee für die Sprösslinge. So können sie bei jedem gemeinsamen Essen mit ihrem eigenen Besteck essen und bekommen einen ganz besonderen Bezug dazu. Wer weiß, vielleicht bringt personalisiertes Kinderbesteck den Nachwuchs ja auch dazu, schneller selbstständig zu essen.

So oder so, es gibt viele Gründe, sich für ein Kinderbesteck mit persönlicher Gravur zu entscheiden:

  • Nicht nur als Kind kann man sich an dem Kinderbesteck erfreuen, viele Erwachsene haben noch ihr graviertes Kinderbesteck und halten es in Ehren. So hat man immer eine schöne und hochwertige Erinnerung an seine Kindheit.
  • Das Kind baut eine ganz besondere Beziehung zu seinem eignen Besteck auf, was es zu einem einzigartigen Geschenk macht.
  • Kinderbestecke mit Gravur gibt es in vielen Farben und Variationen, so ist für jeden Geschmack das richtige dabei.
  • Kinderbesteck ist speziell für die kleinen Kinderhände angefertigt worden und hat damit genau die richtige Größe für den kleinen Schatz.
  • Mit hochwertigem Kinderbesteck aus Silber fühlen sich die Kleinen fast wie die Erwachsenen, die ja auch kein Besteck aus Plastik, sondern aus Silber haben. Das wertet das Selbstgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder auf.

Achten Sie auch bei Spielzeug auf gute Qualität

Nicht nur das Kinderbesteck, s

Sinnvoll sind Geschenke, von denen Kinder lange etwas haben und die daneben auch noch wertbeständig sind. Denn nicht immer muss man Spielzeug schenken. (#01)

Sinnvoll sind Geschenke, von denen Kinder lange etwas haben und die daneben auch noch wertbeständig sind. Denn nicht immer muss man Spielzeug schenken. (#01)

ondern auch alle Spielzeuge für Kinder, sollten von sehr guter Qualität und aus pädagogischer Sicht empfehlenswert sein.

Elektronische Spielzeuge, die in bunten Farben blinken und vielleicht auch noch eine Menge Krach machen, strapazieren nicht nur die Nerven der Eltern, sie sind auch für die Entwicklung der Kinder überhaupt nicht förderlich.

Kleine Kinder sollten nämlich mit allen ihren Sinnen die Welt erforschen und erkunden. Elektronisches Spielzeug lenkt davon in den allermeisten Fällen ab. Es scheint außerdem Hinweise darauf zu geben, dass Kinder, die häufig und viel mit elektronischem Spielzeug spielen, eine geringere Frustrationstoleranz haben und auch kommunikativ weniger entwickelt sind.

Besser sind Spielzeuge, die dem Kind die Möglichkeit geben, die Welt mit den eigenen Händen, Augen und Ohren zu erkunden und so alle Sinne fördern.

Bücher, Brettspiele und auch Puzzle gehören seit eh und je zu den Klassikern unter dem Weihnachtsbaum, oder auch zum Geburtstag – und auch heute kann man damit kaum etwas verkehrt machen. (#04)

Bücher, Brettspiele und auch Puzzle gehören seit eh und je zu den Klassikern unter dem Weihnachtsbaum, oder auch zum Geburtstag – und auch heute kann man damit kaum etwas verkehrt machen. (#04)

Mit den Klassikern kann man nichts falsch machen

Bücher, Brettspiele und auch Puzzle gehören seit eh und je zu den Klassikern unter dem Weihnachtsbaum, oder auch zum Geburtstag – und auch heute kann man damit kaum etwas verkehrt machen.

Puzzle fördern die Geduld der Kinder und den Spaß daran, selbst etwas zu erschaffen, denn Stück für Stück wird aus den einzelnen Teilen ein fertiges Bild. Damit lernen Kinder, dass es sich durchaus lohnt, auch einmal darauf zu warten, bis etwas fertig ist.

Brettspiele sind meist erst für ältere Kleinkinder ab drei Jahren geeignet. Davor sind die Kinder noch nicht in der Lage, so lange still zu sitzen und sich auf die Regeln des Spiels zu konzentrieren. Mit jüngeren Kindern kann man aber bereits üben: Memory klappt schon relativ gut mit Kindern im dritten Lebensjahr.

Bücher sind ein Geschenk für jedes Lebensalter:

  • Fühlbücher für die ganz Kleinen
  • Vorlesebücher für Kindergarten- und Vorschulkinder
  • Erstleserbücher für Schulkinder

Für wirklich jede Altersstufe gibt es ein passendes Buch, das das Kind ganz gezielt fördern kann. Das wichtigste für Kinder ist jedoch die gemeinsame Zeit, die man zusammen verbringt, während man ein Buch liest, oder ein Spiel spielt. Das freut die Kinder meistens mehr, als viele und teure Geschenke und ist für die Entwicklung so wichtig.

Ein Bobbycar: Das kleine, rote Rutscheauto darf in keinem kindlichen Fuhrpark fehlen. (#02)

Ein Bobbycar: Das kleine, rote Rutscheauto darf in keinem kindlichen Fuhrpark fehlen. (#02)

Diese Spielsachen dürfen in keinem Kinderzimmer fehlen

Es gibt Spielzeug, mit dem haben bereits die Eltern gespielt und häufig an ihre Kinder vererbt. Vielleicht sind jedoch einige der klassischen Kinderspielzeuge, die man in der eignen Kindheit hatte, kaputt gegangen oder liegen irgendwo auf dem Dachboden und keiner denkt mehr daran.

Für diesen Fall gibt es unsere schnelle Checkliste für Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte, um zu prüfen, ob das Kinderzimmer auch wirklich komplett ausgestattet ist:

  • Ein Bobbycar: Das kleine, rote Rutscheauto darf in keinem kindlichen Fuhrpark fehlen. Mittlerweile gibt es die Autos auch mit sogenannten Flüsterrädern. So können die Kids damit auch hin und wieder durch die Wohnung fahren, ohne allzu viel Krach zu machen.
  • Bausteine: Kinder besitzen eine ganze Menge Kreativität, die man noch ganz leicht fördern kann. Mit den klassischen Duplo-Bausteinen, oder in der Variante aus Holz oder sogar Kork können Kinder sich lange und ausdauernd beschäftigen und ihre Sinne trainieren.
  • Malbücher und Stifte. Diese Dinge kosten nicht viel, bringen dem Kind aber eine ganze Menge Freude, denn auch damit kann das Kind seiner Kreativität freien Lauf lassen. Erwachsene sollten darauf achten, dass die Stifte dem Alter des Kindes gerecht sind, also keine Filzstifte für Kleinkinder, die damit vielleicht die Wände anmalen. Kleinkinder sind mit Holzmalstiften noch besser ausgestattet, Vorschulkindern dagegen kann man Filzstifte schon zutrauen.
Großeltern, Verwandte und Bekannte der Familie sollten sich mit den Eltern abstimmen, diese wissen in der Regel am besten, womit das Kind gerne spielt und welche Dinge es aktuell gerade interessieren. (#03)

Großeltern, Verwandte und Bekannte der Familie sollten sich mit den Eltern abstimmen, diese wissen in der Regel am besten, womit das Kind gerne spielt und welche Dinge es aktuell gerade interessieren. (#03)

Erwachsene sollten sich bei Geschenken abstimmen

Heutzutage wohnen die Großeltern nicht immer in der Nähe ihrer Enkel und sehen sie daher häufig nicht so oft, wie sie vielleicht möchten. Um das wieder auszugleichen, schenken sie häufig ihren Enkeln viel zu viele Spielsachen. Gerade zu Weihnachten und Geburtstag kommt es häufig vor, dass man es übertreibt, oder aber, dass die Großeltern etwas schenken, womit die Kinder noch nichts anfangen können, weil sie für das Spielzeug noch zu klein sind. Das kann im schlimmsten Fall zu sehr viel Frust bei den Kleinen führen.

Unser Tipp: Großeltern, Verwandte und Bekannte der Familie sollten sich mit den Eltern abstimmen, diese wissen in der Regel am besten, womit das Kind gerne spielt und welche Dinge es aktuell gerade interessieren.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Elena Nichizhenova  -#01:  otnaydur -#02: Romrodphoto  -#03: Maria Symchych

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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