Kreisspiele für Kinder in der Gruppe

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Vieles spricht dafür, mit Kleinkindern eine Krabbel- oder Spielgruppe zu besuchen. Gerade beim ersten Kind ist es hilfreich, mit anderen Müttern und Vätern Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu sammeln.

Selbst die Kleinen profitieren schon vom Kontakt mit anderen Kindern: Gemeinsam singen und spielen, erstes Loslösen von der Mutter, Spielkameraden beobachten, sich anderen zuzuwenden und ein Sozialverhalten aufzubauen.

Jetzt sind erste Kreisspiele möglich. Kreisspiele sind Spiele im Kreis (sitzend oder stehend) und die ganze Gruppe ist beteiligt.Die Spiele und Lieder aus der Gruppe lassen sich auch zuhause immer wieder einsetzen.

Hier einige Vorschläge um sie bei der Förderung ihres Kinder zu unterstützen:

Kreisspiel #1: Tuff, tuff, tuff die Eisenbahn (Unser Favorit!)

Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn,
wer will mit zur Oma fahren?
Alleine fahren mag ich nicht,
da nehm‘ ich mir den/die …. mit.

Die Kinder stehen mit der Mutter oder dem Vater im Kreis, entweder auf dem Arm oder selbst. Einer beginnt als ‚Lok‘ und fährt im Kreis herum, der Ausgewählte ‚hängt‘ sich hinten an. So fährt der Zug im Kreis herum, bis alle Kinder eingesammelt sind.

Kreisspiel #2: Das Karusell

Auf der grünen Wiese da seht ein Karusell.
Es fängt an sich zu drehen, erst langsam und dann schnell!
‚Einsteigen,
festhalten!‘,
das Karusell fährt los – und
alle Kinder drehen sich im Kreis herum,
alle Kinder drehen sich im Kreis herum!

Die Kinder bilden mit den Eltern einen Kreis, fassen sich an den Händen und laufen im Kreis los, erst langsam, dann schnell. Zum ‚Einsteigen‘ werden die Kinder auf den Arm genommen, bei ‚festhalten‘ werden sie an sich gedrückt. Fährt das Karusell los, dreht man sich schnell mit dem Kind um die eigene Achse.

Andere Spielvariante:

Der Kreis bleibt, die Kinder steigen mit einem symbolischen großen Schritt ins Karusell ein, werden von den Eltern an den Oberarmen fassend fest gehalten, leicht angehoben und als großer Kreis geht die Fahrt los!

Kreisspiel #3: Bingo

Es war ein Hund so schwarz wie Pech
und Bingo war sein Name.
Es war ein Hund so schwarz wie Pech
und Bingo war sein Name:
B – I – N – G – O,
B – I – N – G – O!
B, I, N, G, – Ohhhhhhhhhhhhhhhhh!

Wir stehen mit den Kindern im Kreis und fassen uns an den Händen oder die Kinder sind auf dem Arm. Zum Text laufen wir im Kreis herum. Zu ‚B – I – N – G – O‘ laufen wir mit jeweils einem Schritt pro Buchstaben fünf Schritte in die Mitte aufeinander zu und wieder mit jeweils einem Schritt pro Buchstaben fünf Schritte zurück. Dann schleichend und langsam nochmals je einen Schritt pro Buchstabe vier (!) Schritte in die Mitte aufeinander zu und mit einem lauten und langen ‚Ohhhhh‘ heben wir die Kinder in die Höhe und gehen zurück.

Kreisspiel #4: 1, 2, 3 im Sauseschritt

1, 2, 3 im Sauseschritt gehen alle Kinder mit!
Der … (Name des Kindes) ist jetzt an der Reih’
und läuft an uns vorbei:
Bücken, strecken, rund um dreh´n
viermal klatschen, stampfen, steh´n!

Die Kinder laufen mit den Eltern im Kreis (entweder schon alleine oder auf dem Arm der Eltern), das Kind, dessen Name genannt wird, läuft in der entgegengesetzten Richtung um den Kreis herum. Die anderen Kinder bleiben stehen: sie bücken, strecken, drehen sich, klatschen viermal in die Hände, stampfen und stehen still. Ist der ‚Läufer‘ wieder angekommen, beginnt die nächste Runde.

Kreisspiel #5: Ringel, Rangel, Rose

Ringel, Rangel, Rose,
schönste Aprikose,
Veilchen und Vergissmeinnicht –
alle Kinder setzen sich!
Guten Tag, Papa,
Guten Tag, Mama –
Liesele, Liesele hoppsassa!

Die Kinder laufen mit ihren Eltern sich an den Händen fassend im Kreis. Dann setzen sich alle und bei ‚hoppsassa‘ hüpfen sie hoch!

Kreisspiel #6: Ringel, Ringel, Reihe

Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie –
sitzen unter’m Hollerbusch,
machen alle ‚Husch, husch, husch‘!

Die Kinder gehen mit ihren Eltern sich an den Händen fassend im Kreis. Bei ‚Husch, husch, husch‘ laufen alle ganz schnell!


Bildnachweis: © freeimages.com – Aurelia Werneck

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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